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Rundgang KHK 2026
Workshop - Pulp it yourself
Ein Einblick in das Arbeiten mit zukunftsweisenden Materialien
Datum: 09.07. - 12.07.2026
Ort: Menzelstraße 13-15
34121 Kassel
Öffnungszeiten: Do.09,07,26 18-22 Uhr
Fr. 10.07.26, 12-22 Uhr
Sa.11.07.26, 12-24 Uhr
So.12.07.26, 12-18 Uhr
Workshop: Fr. 10.07.26, 15-18 Uhr
im Innenhof Atrium
Veranstalter: Kunsthochschule Kassel
Im Laufe unseres Projekts stellte sich heraus, dass sich das Material PULP und die Arbeit mit diesem, wunderbar für einen Workshop eignet. Dieser bietet die Möglichkeit, Interessierten das Material näher zu bringen und die Hemmschwelle zu überwinden sich selbst mit dem Material auseinanderzusetzten.
Wir entschieden uns in der Vorbereitung für 2 Projekte, die wir innerhalb des Workshops umsetzten wollten. Zum einen ein kleiner Baustein mit integriertem Magnet und zum anderen bau bare Steine aus PULP im selben Mini-Format. Durch die Aussparungen an der Unterseite lassen sich die Steine einfach zusammenstecken und es können bereits mit wenigen Steinen erste kleine Bauwerke entstehen.
Um den Teilnehmern des Workshops einige Freiheiten in der Gestaltung zu geben, entschieden wir uns dafür verschiedene Pigmente zum Einfärben der Steine zur Verfügung zu stellen. In unserer Recherche brachte einige Pigmente und Farbmittel sehr gute Ergebnisse. Dazu gehören z.B Kurkuma, Spirulina sowie Rotebeetesaft. Womit auch optisch ansprechende Farbkombinationen möglich werden.
Das Konzept des Workshops sollte ein angeleitetes aber trotzdem freies Arbeiten mit dem Material Pulp ermöglichen. Zudem sollte es im Einklang mit dem Rundgang der Kunsthochschule Kassel und unseren Erfahrungen mit dem Ablauf von diesem stehen. Unser Ziel war es über einen längeren Zeitraum ein flexibles Einsteigen in den Workshop möglich zu machen. Die einfachen und überschaubaren Schritte bei der Herstellung der Bausteine sollten es Erwachsenen sowie Kinder gleichermaßen ermöglichen am Workshop teilzunehmen.

Pulp
Ein Baustein der Nachhaltigen Materialentwicklung
Das Projekt beschäftigt sich mit der Fertigung von Objekten, die herkömmlich als Spritzguss produziert würden, in einem zellulosefaserbasierten, biologisch abbaubaren Material.
Im Kontext der heutigen Umweltprobleme und begrenzten Ressourcen hat das Design die Verantwortung, Lösungen und Ideen zu entwickeln, um das Zusammenleben der Menschen mit der Natur zu bewahren. Das Vermeiden von Abfällen sowie der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft und die Entwicklung entsprechender Materialien können hier einen entscheidenden Beitrag leisten.
In diesem Projekt wird das Material Kartonzellulose erforscht, Materialproben angefertigt und Materialrezeptur entwickelt. Es werden verschiedenen Möglichkeiten des Formenbaus zur Verarbeitung des Materials erprobt und der Einsatz des Materials als massives Volumen getestet.
Des weiteren werden Veredelungstechniken wie das Einfärben des Materials mit Naturfarben sowie die Möglichkeiten der Oberflächengestaltung (strukturell oder auch technisch z.B. wasserabweisend) erforscht.
Ziel ist es, ein zellulosebasiertes, abbaubares Material und dessen Verarbeitungsprozess zu entwickeln. Das Material soll sich – ähnlich wie beim Spritzguss – Seriell produzieren verarbeiten lassen.












